Decolonize Chocolate 2​

  • 27 Juli 2021
  • Umweltschutz
  • Fairtrade

fairafric – das deutsch-ghanaisches Social Business, das die Schokoladenwelt revolutioniert.

Vor einem Jahr hat unser Aussteller fairafric in dem Gastbeitrag „10 Fakten zu Made in Africa“ über die Herstellung und den Handel von Schokolade in Afrika aufgeklärt. Seitdem hat sich viel getan!

 

Letztes Jahr eröffneten sie ihre eigene solarbetriebenen Bio-Schokoladenfabrik in Ghana, in der mittlerweile 66 Mitarbeitende im Kakaoanbaugebiet Suhum an der Herstellung ihrer Schokolade arbeiten. 

 

 

Ihr Team in München besteht derzeit aus 26 Personen, die in Abteilungen wie Sales, Operations, Marketing, Finance and Fulfillment arbeiten.

Bildquelle: Instagram @fairafric
Bildquelle: Instagram @fairafric

Außerdem haben sie die Plant-a-Tree Kampagne gestar- tet. Dabei pflanzen sie für jede Anmeldung für ihren Newsletter einen Kokosnusssetzling. Anschließend dauert es ca. 3 Jahre, bis die Setzlinge reif sind und die Farmer*innen damit ein zusätzliches Einkommen gener- ieren können. Ein Baum bringt etwa 200 Kokosnüsse pro Jahr an Ertrag. Die Früchte, die die Farmer*innen für die Einkommens- diversifizierung anbauen werden auch von fairafric gekauft. Damit versorgen sie die Kantine ihrer Schokoladenfabrik. Mit Hilfe einer Einkommensdiversifizierung möchte fairafric die Farmer*innen dabei unterstützen, ganzjährig Einkommen zu generieren.

Das kann natürlich in verschiedenen Formen erfolgen, z. B. auch durch Bananen, Bienenstöcke, …  Die Einkommensdiversifizierung geht also auch mit der Biodiversifizierung einher, die Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere schafft und den Boden langfristig fruchtbar hält.

Und zu guter letzt: am 16.09. wurde fairafrics zweiter Dokumentarfilm „Decolonize Chocolate 2“ auf YouTube veröffentlicht! Schon im Jahr 2019 erschien der erste Teil „Decolonize Chocolate“ – in Decolonize Chocolate 2 geht die Reise weiter: Der Film gibt detaillierte Einblicke ihre neuen, solarbetriebene Fabrik – von den Bauarbeiten bis zum ersten Schokoladenexport.

Bildquelle: Instagram @fairafric

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