Aus Geld GUTES GELD machen – Nachhaltiges Investment bei Oikocredit

  • 08 Juni 2020
  • Ethische Finanzen
  • Gastbeitrag

Nachhaltiges Investment bei Oikocredit für soziale Unternehmen in Entwicklungsländern

Ob beim Einkaufen oder bei der Geldanlage – wir haben die Wahl. Wer in Rüstung, Erdöl oder ausbeuterische Produktion investiert, dem winken oft hohe Renditen. Wir können unser Geld aber auch so anlegen, dass es Mensch und Natur nicht schadet. Wir können es sogar so einsetzen, dass es Früchte trägt und die Welt ein wenig besser macht.

Von der Korbflechterin bis zum rauchfreien Kochherd

Viele Mut machende Beispiele findet man bei der Kreditgenossenschaft Oikocredit. Wer bei Oikocredit Geld anlegt, unterstützt einkommensschwache Menschen in rund 60 Entwicklungsländern. So zum Beispiel Ngo Thi Tu. Die Korbflechterin aus Vietnam nutzt Mikrokredite für ihren Geschäftsausbau und konnte so eine kleine Rücklage für Notfälle bilden. Das machte sie unabhängiger von privaten Geldverleihern mit sehr hohen Zinssätzen. Daneben finanziert Oikocredit kleinbäuerliche Genossenschaften wie Norandino in Peru, die mit einem Darlehen von Oikocredit ihre Produktion von fair gehandeltem Bio-Kaffee ausbaut. Auch Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien sind im Finanzierungsportfolio – wie das ugandische Unternehmen African Clean Energy, dessen rauchfreie Kochherde bis zu 85 Prozent weniger fossile Brennstoffe brauchen und sogar Handys aufladen können.

©Opmeer Reports: Die Vietnamesin Ngo Thi Tu hat mit Mikrokrediten ihre Korbflechterei aufgebaut.

GUTES GELD in Menschen investieren

Mit dem Geld seiner Anleger*innen möchte Oikocredit Menschen in Ländern des globalen Südens unter die Arme greifen. Dazu finanziert die Genossenschaft Unternehmen, die Einkommen und Jobs schaffen oder die Lebensumstände vor Ort verbessern. Über einen strengen Kriterienkatalog wählt Oikocredit die richtigen Partnerorganisationen aus. Natürlich muss das Geschäftsmodell der Unternehmen wirtschaftlich funktionieren, aber auch die ökologischen Auswirkungen, die soziale Ausrichtung und die Qualität der Unternehmensorganisation werden berücksichtigt.

©Opmeer Reports: Die rund 5.000 Mitglieder des peruanischen Oikocredit-Partners Norandino profitieren vom Handel mit bio-fairem Kakao, Kaffee und Zuckerrohr.

Know-how Transfer und Beratung 

Das Jahrzehnte lange Engagement von Oikocredit hat allerdings auch gezeigt, dass Kredite allein oft nicht ausreichen. Um ein Unternehmen erfolgreich auszubauen, sind oft zusätzliche Beratungs- und Schulungsleistungen wichtig. Diese reichen bei Oikocredit von Risikomanagement über Umstellung auf biologischen Landbau bis hin zur Entwicklung einer Vermarktungsstrategie.

Sozial und ökologisch orientierte Anlegerinnen und Anleger können über regionale Förderkreise bei Oikocredit investieren und so aus ihrem Geld GUTES GELD machen. Wer die knapp 700 Unternehmen sind, die finanziert werden, ist auf der Website nachzulesen. Diese Transparenz ist bei Oikocredit eine Selbstverständlichkeit. Zudem ist inzwischen erwiesen: Nachhaltige Geldanlagen dienen nicht nur der Umwelt und den Menschen, sondern bedeuteten auch einen Werterhalt für Anleger und erwirtschaften oft über viele Jahre eine stabile Rendite. Die Anlage in Genossenschaftsanteile ist ab 200 Euro möglich. Infos unter www.oikocredit.de

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